A wie Aufklärung

Samstag - 25.11.2017 - 20:00 Uhr
Metzingen - Neue Aula, Gymnasium

Eintritt: 18 €, ermäßigt 12 €, VRM-Mitglieder frei

Kartenreservierung

Weitere Informationen zur Aufführung:


Auch im Jahr Sechs nach der Selbstenttarnung des Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU) sind viele Fragen nach wie vor offen. Von Behörden, Polizei und Geheimdiensten wird gelogen, vertuscht und sabotiert. Trotz des Versprechens, das Angela Merkel im Rahmen eines Staatsaktes gegeben hat, trotz des jahrelangen Gerichtsprozesses gegen Beate Zschäpe und trotz zahlreicher Untersuchungsausschüsse müssen die Betroffenen und ihre Angehörigen weiterhin auf die lückenlose Aufklärung warten.

Vier Jahre nach ihrem ersten Projekt zu dem Thema setzt sich das nö theater erneut mit dem NSU-Komplex und dem Verfassungsschutz auseinander, begibt sich ins Zeugenschutzprogramm, sucht nach den Ursachen und stellt die Frage, ob wir die Antworten überhaupt wissen möchten. „A wie Aufklärung“ ist die Fortsetzung des preisgekrönten Stückes „V wie Verfassungsschutz“ und wurde nominiert für den Kurt-Hackenberg Preis für politisches Theater, den Kölner Theaterpreis 2016 und den Kunstsalon Theaterpreis 2017. Die Ungereimtheiten der bisherigen Aufklärungsergebnisse haben außerdem namhafte Krimiautoren inspiriert (Wolfgang Schorlau: Die schützende Hand; Horst Eckert: Wolfsspinne, vorgestellt in der letzten Spielzeit des VRM).

Der kürzlich auch mit dem Richterkabarett in Metzingen bekannt gewordene „Regisseur Janosch Roloff vermeidet trotz Materialfülle den informativen Overkill. ... weil Roloff und seine Truppe nie in einen anklagenden Gestus verfallen, sondern mit intelligentem Witz arbeiten, wirken sie glaubwürdig und halten konstant die gespannte Aufmerksamkeit des Publikums“(Kölnische Rundschau).