12.02.2020: Mathias Richling

Mi., 12.02.2020 Einlass in das Foyer 18:30 Uhr, Einlass in den Saal 19 Uhr, Beginn 19:30 Uhr
Stadthalle Metzingen

MATHIAS RICHLING # 2020


Mathis Richling wartet nicht auf Silvester; er zieht jetzt schon die Bilanz eines bereits
ereignisreichen Jahres. Hilfreich sind dabei wie immer Politiker nicht nur aus Deutschland,
sondern auch aus dem bösen Ausland, wo sich Populisten und Diktatoren ins Fäustchen
lachen über unsere (hoffentlich) für Menschenrechte und Grundgesetz sensibilisierte
Gesellschaft. Mathias Richling malt ein Bild von diesen und jenen, wörtlich und auch
parodistisch. Leonardo da Vinci würde vor Neid erblassen. Ach so,
spielt nach seinem Jubiläumsjahr (500. Todestag) auch bei Richling eine Rolle. Lassen Sie
sich von Richling erklären, wie der Vitruvianische Mensch im Raster der sozialen Netzwerke gefangen und mehr….
Regie und Bühnenbild: Günter Verdin


Mathias Richling, geb. am 24. März 1953, stand schon während seines Studiums der Literatur-, Musik- und Theaterwissenschaft als Kabarettist auf der Bühne. Bekannt wurde Mathias Richlung durch die Sendungen „Jetzt schlägt’s Richling“, „Zwerch trifft Fell“, „Die Mathias Richling Show“, „Scheibenwischer“, „Satire Gipfel“ und durch unzählige Auftritte: In seinen mitunter mit hoher Geschwindigkeit vorgetragenen Programmen schlüpft er häufig in die Rollen bekannter Persönlichkeiten, meist in die von (nicht selten weiblichen) Politikern. Dabei karikiert er durch humorvolle und bisweilen bizarre Übertreibung das Nichtssagende und Widersprüchliche ihrer öffentlichen Auftritte und transportiert so, scheinbar beiläufig, teils scharfe inhaltliche Kritik.

Mathias Richling

Das neue Programm, wie immer inszeniert von Günter Verdin, ist die spielerische und dennoch radikale, hochaktuelle Auseinandersetzung mit der deutschen und europäischen Wirklichkeit. Richling holt wieder das gesamte Polit-Personal von Regierung und Opposition, aber auch aus aller Welt auf die Bühne, stellt es zur Rede, dreht jedes Wort um, bis die Floskeln purzeln und die Hülsen sichtbar werden. Fiktion und Realität verschmelzen, und dieses brisante Gemisch entzündet ein Pointenfeuerwerk, bei dem der Bürger sich lauthals ins Fäustchen lachen darf.