Traum und Abenteuer

Sonntagsmatinee 11:00 Uhr Luna Filmtheater Metzingen

 

Alaska – Ausstieg in die Wildnis 02.12.2018 
Hubert Neubauer: www.hubert-neubauer.com

„Ich zog in die Wälder, denn ich wollte dem Leben auf die Spur kommen, dem wirklichen Leben um herauszufinden, ob ich lernen könnte was es mich lehren mag und um nicht vor meinem Tod festzustellen nicht gelebt zu haben.“ Henry David Thorea

Leben und Überleben – 1 ½ Jahre Abenteuer in Alaska

…Wie ist es wohl fernab jeglicher menschlicher Zivilisation ein Blockhaus zu bauen, unter Zeitdruck um dann in menschenfeindlicher Umgebung zu überwintern, bei Temperaturen bis Minus 50 °C. Wenn Einsamkeit und Hunger die wahren Begleiter der arktischen Nacht sind. Ungewissheit und Hoffnung den Frühling einleiten und sich auch die Angst von der letzten Grizzlyverfolgung wieder einschleicht bevor die nie aufhörenden Mosquitoschwärme des Sommers ins Land ziehen. Und doch …. Nordlichter, Break up, Frühlingsblumen, Indian Summer, Wölfe, Bären, Elche, Karibus und eine grandiose Landschaft …..

Doris und Hubert Neubauer waren mit der Welt, die sie letztlich zurückgelassen hatten, ganz zufrieden gewesen. Doch sie hatten einen Traum: „Wir wollten mit der Natur verschmelzen. Irgendwo, wo sie der Mensch noch nicht zerstört hat!“ Deshalb flogen sie nach Alaska und zogen in die Wildnis um sich dort eine Blockhütte zu bauen. Ganz allein. Zwei Menschen, viel, viel Gegend und vor allem: viel Zeit!

Da spielt sich unheimlich viel im Kopf ab. Alles reduziert sich auf das Wesentliche – das Leben und das Überleben. Was man dort braucht, kann man nicht kaufen

Die „Statussymbole“ der Wildnis heißen Entschlossenheit, Durchhaltevermögen, physische und psychische Stärke. Die im historischen Stil der Goldgräber des 19. Jahrhunderts erbaute Hütte entstand im „Learning by doing“ Verfahren. Schon beim Einzug in die Hütte tanzten die Nordlichter am Himmel und kündigten die klirrende Kälte der langen Polarnacht an. Dem Winter, der nur die Erkundung der näheren Umgebung auf Schneeschuhen zuließ, folgte nach dem Eisbruch ein herrlicher, arktischer Sommer, den die beiden auf den „Straßen des Nordens“, den Flüssen genossen.

Mallorca – Insel der Stille 06.01.2019
Gereon Roemer
www.gereon-roemer.de

Mallorca ist ein Geheimtipp! Nicht das Mallorca für die Sonnenanbeter und Partytouristen. Da gibt es noch ein anderes Mallorca. Eine Insel der Stille. Die liegt ganz in der Nähe der Touristenmassen, aber irgendwie ist sie auch unendlich weit davon entfernt.

Der katalanische Schriftsteller Santiago Rusiñol hat vor einhundert Jahren ein Buch über diese Insel geschrieben. „La isla de la calma“ hat er es genannt, „Die Insel der Ruhe“. Seit dem hat sich viel verändert auf der größten Insel der Balearen, aber die stillen Orte findet man noch heute. Da gibt es nebelverhangene Klöster auf steilen Bergen, die sich einsam aus der flachen Ebene der Inselmitte erheben. Es gibt alte Piratentürme, die sich oberhalb der Steilküsten mit ihren meterdicken Mauern in den Wind stemmen. Und richtig still wird es in der Bergwelt des Tramuntana Gebirges, das sich über 90 Kilometer entlang der Nordküste erstreckt. Hier sind die Gipfel höher als die schottischen Highlands und der sagenumwobene Mönchsgeier zieht einsam seine Kreise. Schroffe Bergpfade führen den Wanderer durch alte Steineichenwälder und enden an Aussichtsplätzen in schwindelerregender Höhe, von denen aus der Blick weit über dem Mittelmeer schweift. Beim Abstieg in eines der Bergdörfer gerät der Besucher vielleicht in eines der Volksfeste, bei dem feuersprühende Dämonen durch die dunklen Gassen ziehen. Still ist es dann zwar nicht mehr aber Touristen sind auch hier nicht zu sehen, die Einheimischen feiern ihre Feste noch unter sich, auch in der Hauptsaison.

Auf zwanzig Reisen zu allen Jahreszeiten war ich den stillen Orten Mallorcas auf der Spur, die Santiago de Rusiñol vor einem Jahrhundert beschrieben hat. Über acht Monate lang war ich mit modernster Kamera- und Filmtechnik unterwegs, um die einzigartigen Momente auf dieser Insel einzufangen. In den meisten Fällen war ich dabei tatsächlich alleine und hatte das Privileg, die Natur mit niemandem teilen zu müssen. Und wenn ich nach einem Sonnenaufgang meine Kamera wieder in den Rucksack packe und rings herum wieder einmal keine Menschenseele zu sehen ist, dann bin ich mir sicher: Mallorca ist ein Geheimtipp!

Südtirol – Unter und über den Wolken 10.02.2019
Steffen Hoppe http://www.steffen-hoppe.de

An was denken Sie, wenn Sie das Wort Südtirol hören? An leuchtenden Dolomitenkalk unter einem tiefblauen Himmel? Blühende Obstbäume im Vinschgau und herbstlich gefärbte Bergwälder? Ein Glas Rotwein? Richtig. Der Offenbacher Fotojournalist Steffen Hoppe kennt Südtirol seit seinen ersten Urlauben im Kindesalter. Und das ist lange her.

In seiner neuen Fotoreportage erkundet Steffen zu allen Jahreszeiten faszinierende Wege auf der Tiroler Alpensüdseite: Von den Drei Zinnen im Osten, bis zur höchsten Spitz` im Land weit im Westen: dem Ortler.

Einst wurden sie die „Bleichen Berge“ genannt. Wer jedoch einmal einen Sonnenaufgang oder Sonnenuntergang in den Dolomiten erlebte, wird das Farbenspiel niemals mehr vergessen. Heute führen Friedenswege auf ehemaligen Kriegssteigen durch senkrechte Wände. Ausgesetzte Kletterrouten und Klettersteige in den Sextener Dolomiten und im Rosengarten, scheinen direkt in den Himmel zu leiten. Im Winter legen wir die Schneeschuhe an und ziehen unsere einsamen Spuren durch die märchenhaften Landschaften der Fanes-Hochfläche.

Auf gut 100 Kilometern umrundet der Meraner Höhenweg den Naturpark Texelgruppe. Am Weg liegen urwüchsige Bergbauernhöfe, blühende Alpenrosenfelder und die weltentrückten Spronser Seen. Im angrenzenden Schnalstal überschreiten im Juni an die 3000 Schafe eisige Pässe, um ihre traditionellen Sommerweiden im angrenzenden Nordtirol zu erreichen. Eine harte Belastung für Mensch und Tier.

Uralte Lärmrituale wie das Klosn in Stilfs und das wilde Faschingstreiben in Tramin, der Egetmann-Umzug, zeugen von lebendigen Traditionen.

Traumhafte Routen, farbenprächtige Feste und das unvergessliche Licht unter und über den Wolken werden Sie nicht loslassen. Es ist nicht weit bis Südtirol.

BOTSWANA Tierparadies – artenreich, faszinierend 10.03.2019
Wolfgang Bauer
www.wolfgang-bauer-fotografie.de

Umgeben von Namibia, Sambia, Simbabwe und Südafrika zeigt sich Botswana
als faszinierendes Reiseland: Natur pur.

Die ehemalige britische Kolonie wurde 1966 in die Unabhängigkeit entlassen.
Botswana galt als eines der ärmsten Länder der Welt, dem zu Kolonialzeiten
kein großes Interesse entgegengebracht wurde. So existiert heute keine
nennenswerte weiße Siedlerschicht.
Nach anfänglichen Schwierigkeiten entwickelte sich Botswana durch Diamanten-
vorkommen und Rinderzucht ( europ. Absatzmarkt ) rasant und erreichte den
besten Wert Afrikas in Sachen innerer Sicherheit, Wahrung von Menschen- und
Bürgerrechten, Gesundheits- und Bildungswesen, Pressefreiheit und pol. Stabili-
tät.

Einzigartige Landschaften begeistern.

Das Okavangodelta, als weltgrößtes Binnendelta, fasziniert mit artenreicher
Tierwelt. Lautlos gleitet der Fotograf im traditionellen Einbaum, dem Mokoro,
in absoluter Stille dahin und fängt auf seine Weise die Geheimnisse dieses
Naturparadieses für den Zuschauer ein.

Die Makgadigkadi-Salzpfannen mit einer Fläche der Größe Belgiens bilden
die größten zusammenhängenden Salzpfannen der Welt. Dieser vegetations-
arme Raum strahlt eine eigenwillig abweisende Lebensfeindlichkeit aus, beherbergt
dennoch unzählige Tierarten. Über 1000 Jahre alte , rötlich schimmernde Baobabs
sorgen für eine spannende Kulisse in der bizarren, surrealen Landschaft, die zu
den Highlights des Landes zählt.

Die Felsmalereien von Tsodilo-Hills wurden zum Weltkulturerbe erklärt.

Kasane, im Nordwesten, stellt einerseits das Tor zum von zahlreichen Flüssen durchzogenen Elefantenparadies, dem Chobe- Nationalpark dar, ist aber auch
der optimale Ausgangspunkt für einen Besuch der Viktoria- Fälle am Sambesi.

Die Viktoria-Fälle markieren die Grenze zwischen Sambia und Simbabwe und sind
mit 108m Falltiefe und 1600m Breite der größte einheitlich in die Tiefe stürzende
Wasserfall der Welt. Er zählt zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten im süd-
lichen Afrika. Ein Rundflug über den gewaltigen Graben mit seinen unermesslichen
Wassermassen gilt als absoluter Höhepunkt.

Wolfgang Bauers multivisionale Präsentation in modernster digitaler Full-HD-
Technik ist eine Symbiose aus ausdrucksstarker Fotografie, Musik und unver-
wechselbarem live-Kommentar.
Spannend für alle Sinne!!!!

SCHOTTLAND 31.03.2019
Jürgen Schütte
www.juergen-schuette.de

Schlachtfelder, Mythen und Steinkreise: Schottland zieht die Menschen in seinen Bann. Es ist das Land der verlassenen Burgen, der unwirtlichen Hochmoore und der zahlreichen Whisky-Brennereien. Folgen Sie einer spannenden Reise durch ein kleines Land mit einzigartiger Atmosphäre.

Fotojournalist Jürgen Schütte nimmt Sie mit dem Bulli auf die Reise und entdeckt gemeinsam mit Ihnen die schottischen Berge, die Sandstrände der Hebriden und die Küstenstreifen des Nordens. Beobachten Sie die Basstölpel, eine der größten Kolonien der nördlichen Hemisphäre, paddeln Sie mit zu den Delfinen am Chanonry Point und besuchen Sie die größte schottische Robbenkolonie. Im Laufe der Reise tauscht Jürgen Schütte das Auto gegen das Kajak und das Kajak gegen das Fahrrad ein. Mit dem Klepper Faltboot erkundet er den kaledonischen Kanal und paddelt von Fort Williams über Inverness bis zur Black Island. Er wandert ein Stück den Westhighlandweg entlang, durchquert auf seiner Reise das Rannoch Moor und besteigt die legendären Munroes, Schottlands höchste Berge, zu denen auch Ben Nevis gehört.

Eine Entdeckertour durch Edinburgh, der Stadt am Firth of Forth, darf auf keiner schottischen Reise fehlen – vereint diese Stadt doch wie keine andere Tradition und Moderne und lässt seine Gäste staunen. Kein Ort Großbritanniens bietet eine so große Vielfalt an beeindruckender Geschichte, Kultur und Architektur. Kein Wunder: Über 1.300 Jahre alt ist Schottlands Hauptstadt.

Einzigartig ist auch die Liebe der Schotten zu Tanz, Kilts und Tauziehen. Deshalb ist der Besuch der traditionellen Highland-Games auf einer Reise durch Schottland einfach ein Muss.

Sie haben Lust auf Schottland bekommen? Dann verpassen Sie nicht diese neue Multimediavisionsshow von Jürgen Schütte, Weltreisender und Fotojournalist.

Mit dem Bulli von Gibraltar ans Nordkap 28.04.2019
Markus Haid
www.mh-reisefotografie.de

Nach der Geburt seines Sohnes begibt sich der Fotograf und Vortragsreferent Marcus Haid auf eine der wohl größten und bedeutendsten Reisen des Lebens – ein Kind in die Welt zu geleiten. Die Suche nach neuen Formen des Reisens als Familie wird zu einer Rückbesinnung auf vergangene Zeiten und an seine eigene Kindheit.

 

Was ist eigentlich die Essenz des Unterwegs-Seins? Was macht Reisen zu den unauslöschlichen und prägenden Erinnerungen die wir ein Leben lang in unseren Gedanken tragen? Fragen die den Reisefotografen schließlich zu einem besonderen Projekt führen.

 

Eine Süd-Nord-Traverse Europas entlang der Küste des Atlantiks von Gibraltar ans Nordkap. Als Fortbewegungsmittel dient eine Ikone der Automobil-Geschichte – ein Volkswagen T2 “Bulli” Westfalia, Baujahr 1979, für viele Generationen Inbegriff von Abenteuer, Spaß und Reisen. Eine Hommage an eine andere – schon etwas in Vergessenheit geratene – Ära des Reisens, entschleunigt und auf das Wesentliche konzentriert.

Mit ihrem 4 Monate alten Sohn machen sich Marcus Haid und seine Frau auf eine Reise, die sie in 4 Monaten durch 8 Länder und viele Kulturkreise vom Mittelmeer bis jenseits des Polarkreises führt 22.000 km von der mediterranen Hitze Südspaniens bis in die kalten Polarnächte Norwegens.

Nichtsahnend, dass ihre Reise letztendlich auch zu einem Symbol dafür werden sollte was es bedeutet nicht aufzugeben und einen Traum auch unter schwierigen Bedingungen weiter zu leben.

Ein berührendes Roadmovie und eine Geschichte, wie sie nur das Leben selbst schreiben kann – mit einer ungeplanten Wendung und einem völlig unvorhersehbaren Ende…