Unsere Veranstaltungen

Bis voraussichtlich Ende 2021 ist eine Anmeldung für alle unsere Veranstaltungen erforderlich unter:
Veranstaltungsring Metzingen e.V. (VRM)
Geschäftsstelle
Hindenburgstr. 6
72555 Metzingen
info@veranstaltungsring.de
Telefon 07123 / 975 42 04
Telefax 07123 / 975 42 06
Di Do Fr 9:30 Uhr – 12:00 Uhr
Mi 13:00 -17:00 Uhr

Es wird vorerst noch noch keinen Vorverkauf geben, auch nicht bei den Ihnen bekannten Vorverkaufsstellen. Die Karten können vor Ort in bar bezahlt werden, vielen Dank für Ihr Verständnis.



Mittwoch, 29.9.2021 19:30 Uhr, Stadthalle Metzingen
Carmen & Co mit Sandmalerei – Konzertreihe

Spritzige Gala von Bizet bis Mozart!
Gastspiel der Opernwerkstatt am Rhein
Eintritt: 32 €, erm. 20 €, VRM-Mitglieder und KR-frei

Die weltberühmte Carmen ist das feurige Kernstück dieses Galaabends. Spanischer Dorfplatzflair, heißblütige Flamenco-Tanzeinlagen und eine Live-Sandmalerin, die zeitgleich zu den Arien die Bilder aus Sand entstehen lässt. Ein atemberaubendes Erlebnis! Es wird ein Abend mit Action, visuelle Effekte und Kostümschlachten: Spanische Toreros zeigen sich im Ornat, die Carmen lässt einen dahinschmelzen, eine Carmen, die man sofort küssen will, und wäre es der letzte Kuss. Es wird geflirtet, geliebt, gelitten und gestorben.

Foto: Carmen, Opernwerkstatt am Rhein


Freitag, 15.10.2021, Bewirtung ab 19:00 Uhr, Konzert 20:00 Uhr – Bindhof Neuhausen
HOT CLUB HARMONISTS Chanson und Gypsy-Swing – Sonderveranstaltung

Eintritt: 18 €, erm. und VRM-Mitglieder 12 €

Temperamentvoll und voller Seele spielen die HOT CLUB HARMONISTS Swing an Geige, zwei Gitarren, Kontrabass und Gesang. Sie zaubern ihre ganz eigene Melange aus französischen Chansons und ungarischen Csardas auf die Bühne – immer in höchstem Maße unterhaltsam.

Der französische und der ungarische Partnerschaftsverein begleitet Sie zusammen mit den Musikern durch den Abend und bietet Ihnen mit passende Getränke und französisch-ungarische Häppchen die Basis für einen Gute-Laune-Abend in Bistro-Atmosphäre.



Dienstag, 26.10.2021, 19:00 Uhr, Stadthalle Metzingen – Konzertreihe
Irgendwie, irgendwo, irgendwann – Gastspiel des Landestheaters Tübingen (LTT)

Eintritt: 32 €, erm. 20 €, VRM-Mitglieder und KR frei


Inszeniertes Konzert von Christoph Roos und Jörg Wockenfuß UraufführungIm alten Kanzleramt in Bonn brennt noch Licht. Die ehemals mächtigen Männer und Frauen greifen im verstaubten Regierungs-Casino zu den Instrumenten. Lieferten sie sich im Bundestag noch giftige Wortgefechte, müssen sie sich heute Abend zusammenraufen, um mit den optimistischen Songs der Neuen Deutschen Welle die Erinnerung an die Bonner Republik zu retten. Sie können einfach nicht begreifen, warum das alles so schiefgegangen ist mit der Wiedervereinigung. Statt einer weltoffenen Republik erblicken sie in ganz Deutschland nur noch Intoleranz, braune Horden und Hass.

LTT – Irgendwie irgendwo irgendwann

Während Helmut Kohl weiter von „blühenden Landschaften“ träumt und Norbert Blüm die Rente immer noch für sicher hält, raucht Helmut Schmidt missmutig alle Tabakvorräte auf. Als Petra Kelly schon wieder ein Friedenslied anstimmt, platzt Hans-Dietrich Genscher der Kragen: Mit einem wütenden Schlagzeugsolo mischt er die trübe Veranstaltung auf und gibt damit das Startsignal für eine wilde Party. Als schrägste NDW-Revival-Band aller Zeiten lassen die alten Bonner Politiker den Geist der 1980er Jahre wieder aufleben und schwelgen in Erinnerungen an die Zeit, in der sie noch Einfluss hatten.


Dienstag, 02.11.2021, 16 Uhr, Stadthalle Metzingen
Till Eulenspiegels lustige Streiche
das moderne Familienmusical der Kleinen Oper Bad Homburg

Eintritt 22 €, erm. 14 €, Kinder von 7 bis 12 Jahre 8 €
VRM-Mitglieder und Kinder bis 6 Jahre frei, Empfohlen ab 5 Jahren

Bis heute lacht man über ihn. Till Eulenspiegel ist der bekannteste Narr der
Welt, ein Sinnbild der Schadenfreude und des Spottes.
Prinzessin Lilienweiß liebt den Ritter Wohlgestalt. König Rundelbunt aber will, dass sie Ritter Donnergroll heiratet. Vor Gram wird die Prinzessin sehr krank. Nur Drachenblut sagt Dr. Quacksalb kann die Prinzessin retten. Aber Drachen sind selten, schwer zu finden und gefährlich. Darauf hin verspricht der König demjenigen die Hand seiner Tochter, der ihm das Drachenblut bringt. Sofort ist Ritter Donnergroll bereit das Drachenblut zu besorgen. Till Eulenspiegel, der die Prinzessin schützen will bricht ebenfalls auf um den Drachen zu suchen. Dabei erlebt er viele Abenteuer.

Till Eulenspiegel, Kleine Oper Bad Homburg

Er findet den Drachen und es gelingt ihm ein bisschen Blut abzuzapfen. Ritter Donnergroll hingegen wird bei dem Versuch den Drachen zu fangen in die Flucht geschlagen. Zurück im Palast des Königs behauptet Donnergroll indess in seinem Fläschchen das Drachenblut für die Medizin zu haben. Till Eulenspiegel gelingt es durch eine List den Betrug aufzudecken. Dann übergibt er Dr. Quacksalb das echte Drachenblut mit dem die Prinzessin geheilt wird. Aber Till Eulenspiegel wäre nicht Till Eulenspiegel würde er jetzt die Prinzessin wie vom König versprochen heiraten. Auch hier zeigt er sich Listig, denn er sagt: „Lieber König, ich möchte die Prinzessin nicht heiraten stattdessen will ich mir was wünschen.“ Der König gewährt ihm einen Wunsch und Eulenspiegel wünscht sich, dass die Prinzessin Lilienweiß Ritter Wohlgestalt heiratet. Prinzessin Lilienweiß fällt Till Eulenspiegel glückselig um den Hals. Da gibt er der Prinzessin eine letzte Weisheit mit auf den Weg und sagt: „Liebe Prinzessin merke dir, die geraden Wege führen nicht ans Ziel! Es sind die schiefen und die krummen.


Di. 16.11.2021 Stadthalle Metzingen
Stadt Bewegt – Tanzakademie für alle
Workshops des Ballett Theater Pforzheim

Tanzen mit dem Ballett Theater Pforzheim – ein Tag voller Workshops. Nähere Informationen und Anmeldungen ab dem 20. September 2021.




Freitag, 03.12.2021, 19:30 Uhr, Stadthalle Metzingen
Konzertlesung: Winterreise
Franz Schuberts Liederzyklus und Texte von Peter Härtling

Eintritt 22 €, erm. 14 €
VRM-Mitglieder und Konzertreihe-Abonnenten frei
„Fremd bin ich eingezogen, fremd zieh ich wieder aus…“ mit diesen Worten beginnt
Franz Schuberts Winterreise nach Texten von Wilhelm Müller, und so beginnt auch Peter Härtlings bekenntnishaftes Buch „Der Wanderer“. Fremd sein, Melancholie, Selbstzerstörung und Einsamkeit in der eiskalten Realität sind die Themen der 24 Lieder, denen sich Peter Härtling bei der Darstellung seines durch ein Flüchtlingsschicksal geprägten Lebens widmet.

Thomas Scharr und Götz Payer

Der Protagonist, ein Wanderer ohne Ziel, irrt nach einer unglücklichen Liebesbeziehung durch eine Winterlandschaft, die zum Symbol der Hoffnungslosigkeit und Kälte wird. Auf seinem passionsgleichen Weg über 24 Stationen schwankt der Wanderer zwischen trügerischen Hoffnungsträumen und einsamer Todessehnsucht, bis er im letzten Lied in dem „barfuß auf dem Eise“ stehenden Leierkastenmann einen Gefährten im Geiste findet.Franz Schuberts Winterreise gehört heute zu den großen Meisterwerken der Musikgeschichte. Sie ist einerseits ein Denkmal der musikalischen Romantik und eine der herausragenden Verbindung von Sprache und Ton des früher 19. Jahrhunderts. Andererseits ist sie eine auch nach fast 200 Jahren immer noch aktuelle Geschichte über einen zerrissenen, jeder Hoffnung beraubten Menschen. Der Bariton Thomas Scharr ist nach umfassenden Erfahrungen auf der Opernbühne nun ein gefragter Konzertsänger und seit 2011 Dozent für Gesang an der Hochschule für Kirchenmusik in Rottenburg. Götz Payer ist derzeit einer der begehrtesten Liedbegleiter, auch offizieller Begleiter zahlreicher Meisterkurse, und unterrichtet Liedgestaltung an den Musikhochschulen in Köln und Frankfurt am Main.


Dienstag, 28.12.2021, 16 Uhr Stadthalle Metzingen
Himmlische Strolche – Kinderoper
Gastspiel der Opernwerkstatt am Rhein

Eintritt 20 €, erm. 14 €, Kinder von 7 bis 12 Jahren 8 €, VRM-Mitglieder und Kinder bis 6 Jahren frei
empfohlen ab 5 Jahren


Verschoben auf 28.12.2021

Eine bezaubernde musikalische und emotional berührende Geschichte über ungeborenes Leben mit bekannten klassischen Melodien und frechen neuen TextenDrei junge Strolche gelangen in den Himmel. Wie sind sie hier hergekommen? Was sollen sie hier? Und warum hat es gerade sie drei getroffen? Zwei erwachsene Engel, die gelassen auf ihren Wolken sitzen, sind ihnen bei der Beantwortung dieser für sie wichtigen Fragen keine Hilfe. Engel Cherubim spielt seelenruhig Harfe, Engel Ariel Querflöte. Sofort nehmen die Strolche an, dass auch sie fortan als brave Hilfsengel schön vor sich hin musizieren müssen …Kurz probieren sie es wirklich. Doch schnell wird ihnen klar, dass dies unmöglich ihr Schicksal sein kann. Schließlich wollen sie noch etwas erleben und nicht die nächsten hundert Jahre brav auf ihren Wölkchen sitzen und ein engelhaftes Dasein fristen. Also begeben sie sich auf Entdeckungsreise und erkunden nach und nach ihre Umgebung und sich selbst. Mit der Zeit stellt sich heraus, dass unsere drei „Helden“ tatsächlich noch viel zu entdecken haben: Sie sind noch nicht geboren und haben das ganze Leben noch vor sich.Diese neue Kinderoper enthält keine Arien und Duette aus dem Opernrepertoire, sondern setzt sich zusammen aus kindgerechten Werken der klassischen Musik, auf deren Melodien neue Texte verfasst werden. Viele bekannte Melodien bekommen neue eingängige Liedtexte. Neben Griegs „Morgenstimmung“ und Stücken aus Tschaikowskys Balletten „Schwanensee“ und „Nussknacker“ enthält die Kinderoper Musik der Komponisten Beethoven, Boccherini, Chopin, Mozart, Ravel, Saint-Saens, Schubert und Strauß.
Opernwerkstatt am Rhein


17.5.2022 Stückeinführung 19 Uhr, Beginn 19:30 Uhr, Stadthalle Metzingen,
Eintritt 24 €, 16 €, VRM-Mitglieder frei
Schtonk! Eine Komödie von Helmut Dietl
Württembergische Landesbühne Esslingen

Buch: Helmut Dietl und Ulrich Limmer nach einer Idee von Ulrich Limmer
Bühnenfassung: Marcus Grube
Regie: Marcus Grube
Bühne & Kostüme: Frank Chamier
Dramaturgie: Anja Massoth

Schtonk! WLB Esslingen

Der schmierige Skandalreporter Hermann Willie ist auf der Suche nach einem richtigen Knüller, der ihn beruflich und finanziell wieder flott macht. Als er auf Fritz Knobel, einen Verkäufer von Historika und Antiquitäten trifft, scheinen seine kühnsten Träume wahr zu werden. Denn Knobel bietet ihm etwas an, von dem niemand geahnt hatte, dass es existieren würde: das geheime Tagebuch von Adolf Hitler. Willie wittert seine Chance.Zum Hintergrund: Im April 1983 erklärt das Magazin „Stern“, dass sich Adolf Hitlers geheime Tagebücher in seinem Besitz befänden. Kurz darauf stellt sich heraus, dass es sich bei den Büchern um eine Fälschung handelt. Helmut Dietl hat 1992 den Skandal unter dem Titel „Schtonk!“ verfilmt. Die Satire erhielt den Deutschen Filmpreis und war 1993 für den Auslands-Oscar nominiert. Ihre groteske wie geniale Komödie findet nun erstmals den Weg auf die Bühne. Marcus Grube, der seit der Spielzeit 2014/15 Chefdramaturg an der Württembergischen Landesbühne Esslingen ist, hat basierend auf dem Drehbuch die Bühnenfassung geschrieben. Die innere Tragik der menschlich gezeichneten Figuren und die äußere Komik der Handlung sind der Motor der Geschichte. Die Frage nach Original und Fälschung gewinnt im Zeitalter von „Fake News“ erneut an Brisanz. Gerade mit den heutigen Möglichkeiten medialer Technik wird der Gier nach sensationellen Meldungen allzu leicht die journalistische Sorgfalt geopfert. Darüber hinaus wirkt die Realsatire „Schtonk!“ in Bezug auf zunehmend rechtspopulistische Tendenzen entlarvend, ja zieht das Ganze sogar ins Lächerliche.