Unsere Veranstaltungen

 

Mano a Mano
Musik aus Südamerika

Fr., 20.09.2019 Einlass 18:30 Uhr, Beginn19:30 Uhr Bindhof Neuhausen
Eintritt: 15 €, ermäßigt 10 €, VRM-Mitglieder und Konzertreihe-Abonnenten frei

Drei gestandene Musiker – ein Gaucho aus Chile, ein Indianer aus Ecuador und ein Musikpädagoge aus dem Schwabenland – stehen zusammen auf der Bühne und erfinden die lateinamerikanische Musik mit rhythmischer Leichtigkeit und poetischer Schönheit neu. Dort fühlen sie sich verwurzelt, jeder auf seine eigene Art. Aus diesen Wurzeln kommt die Kraft ihrer Lieder. Mano a Mano erzählt mit bunten Klängen und berauschenden Melodien die spannende Geschichte einer gelungenen Zusammenkunft. Aus dem Herzen. Temperamentvoll. Freundschaftlich. Hand in Hand. Mano a Mano.

Mano a Mano

Sergio Vesely (Lyrik, Gitarre, Akkordeon) ist ein vielseitiger Künstler, Dichter und Liedermacher aus Chile. Er wurde unter der Militärdiktatur zur Verbannung verurteilt (1976), ist Mitglied der Autorengruppe 79, Schauspieler, Autor, Co-Autor und Illustrator zahlreicher Bücher, literarischer und musikalischer Partner von Urs M. Fiechtner und arbeitet mit herausragenden Musikern zusammen.

Luis Arellano (Tiple, Charango, Cuatro, Quena, Percussion) ist nach seinem Gesang- und Gitarrenstudium am Konservatorium in Quito/Ecuador in verschiedenen Stilrichtungen seit 30 Jahren Mitglied zahlreicher Orchester, Gitarrenensembles, Chöre und Musikgruppen und unterrichtet Gitarre, Ukulele, Flöten, Xaphoon und Percussion.

 Klaus-Peter Heilemann (Tasteninstrumente und Percussion) ist seit 30 Jahren in Nürtingen Klavier-/Cembalo-Baumeister und gründete dort 1997 eine eigene Musikschule. Den Menschen aller Alters- und Sozialschichten die Musik nahe zu bringen, ist für ihn eine der schönsten Aufgaben.

 


Metzingen im

So., 06.10.2019, Einlass ins Foyer 18:00 Uhr, Stückeinführung 18:30 Uhr, Beginn 19:00 Uhr
Stadthalle Metzingen, Eintritt: 22 €, ermäßigt 15 €, VRM-Mitglieder frei

Verwandlungen: Der Feuervogel / Metamorphosen
Ausschnitte aus Balletten von Guido Markowitz

Von Göttern, Menschen und starken Emotionen erzählt das Ballett Theater Pforzheim bei seinem zweiten TANZLAND-Gastspiel in der Stadthalle Metzingen. Unter die Haut gehende Ausschnitte aus neuen Balletten von Guido Markowitz bündeln sich zu einem beeindruckenden Ballettabend, der nicht nur einen mythischen Blick in die Tanzgeschichte wirft, sondern die aufwühlende Frage behandelt, in welchen emotionalen Zuständen und Verstrickungen wir heute leben.

Ballett Theater Pforzheim

Am Beginn steht Igor Strawinskys berühmte Komposition „Der Feuervogel“ aus dem Jahr 1910. Guido Markowitz´ Neuinszenierung realisiert das Märchen einer verzauberten Prinzessin, eines Magiers, eines verliebten jungen Mannes und eines zauberhaften Vogels als aufregendes Gesamtkunstwerk, in dem klassischer Spitzentanz, pfeilschnelles zeitgenössisches Bewegungsvokabular und eine entschlackte zusammengeführt werden.
Der Sprung in die Gegenwart folgt mit „Metamorphosen“, einer emotionalen Bestandsaufname schwieriger Beziehungsmuster. Im Mittelpunkt: ein Mann der Macht, im Anzug. Getragen von den perlenden Klängen der herausragenden Klavierkomposition „Metamorphosis“ von Philip Glass aus dem Jahr 1989 entfaltet sich tiefgründiges Gruppenbild einer Gesellschaft, in der Selbstinszenierungen und Sprachlosigkeiten, Wut, Aggression und Sehnsucht nach Liebe Hand in Hand gehen.

Dauer: ca. 1 Std. 30 Min. einschließlich einer Pause

Gefördert durch TANZLAND – Fonds für Gastspielkooperationen. Eine Initiative der Kulturstiftung des Bundes in der Projektträgerschaft des Dachverbands Tanz Deutschland.Caprice Musette
Partnerschaftsverein Metzingen-Noyon

 


Fr., 18.10.19, Einlass und Bewirtung ab 19:00 Uhr, Beginn 20:00 Uhr
Französischer Abend, Bindhof Neuhausen
Caprice Musette
Partnerschaftsverein Metzingen-Noyon

Eintritt: 15 €, ermäßigt und VRM-Mitglieder 7 €
Kartenerwerb im Vorverkauf empfohlen (begrenzte Sitzplätze)

Caprice Musette

Der Name ist Programm. Mit Valse Musette bezeichnet man einen im französischen Sprachraum verbreiteten Vokstanz. CAPRICE MUSETTE fasziniert durch den musikalischen Reichtum und die Vielfalt der Akkordeon-Musik mit Musette, Walzer, Tangos, Chansons und vielem mehr. Die beiden professionellen Musiker Alexander Gleim und Rainer Gleim (Akkordeon und Bass/Cello/Gitarre), teilweise begleitet von Lydia Gleim am Klavier, nehmen Sie mit unter den Himmel von Paris. Von dort aus werden inhaltlich und musikalisch größere Kreise gezogen. Lassen Sie sich verzaubern von der Leichtigkeit dieser Musik, ihrem Dreiviertel-Takt und dem charakteristischen Klang des Akkordeons.

Der Partnerschaftsverein Metzingen-Noyon präsentiert diesen Abend und wird seine Gäste mit lukullischen Genüssen und feinen Weinen in eine andere Welt tauchen lassen.


Do. 24.10.2019, Einlass ins Foyer 18:30 Uhr, Einlass in den Saal 19:00 Uhr, Beginn 19:30 Uhr
Stadthalle Metzingen

Queenz of Piano – VERSPIELT
Entertainment. Konzert. Zwei Flügel

Eintritt: 18 €, ermäßigt 12 €, VRM-Mitglieder frei

Wieder zeigen die Königinnen am Klavier, dass ein Konzert richtig Spaß macht und zwischen E-und U-Musik keine Grenzen sind. Barock, Klassik, Pop, Rock, Filmmusik sie spielen feurig, leise, laut, fetzig, charmant und vor allem eins: magisch! Die Queenz entlocken den Flügeln Töne, von denen man nicht einmal ahnt, dass es sie gibt. Der Flügel wird zum Percussionsinstrument. Die Saiten werden mit Gitarren-Plektren gespielt. Vom Cembalo bis zur Bouzouki, vom chinesischen Gong bis zur groovenden Bassdrum – Erleben Sie eine nie dagewesene Art des Klavierspiels: charmant verpackt, kreativ inszeniert und amüsant dargeboten.

Jennifer Rüth und Ming

In ihrem neuen Programm beschäftigen sich die Queenz damit, wie schön es ist, nicht perfekt zu sein. Sie zeigen, wie Instrumente aus Konstruktionsfehlern entstanden und die Musikwelt revolutionierten. Wie ein Quodlibet aus Freude schöner Götterfunken und Pharell Williams „Happy“ harmoniert. Wie Nirvana geklungen hätte, wenn Kurt Cobain ein Buddy von Johann Sebastian Bach gewesen wäre. Was der Einfluss des Ragtimes aus Mozarts Türkischem Marsch macht.
Eine wunderbare Show für musikbegeisterte Menschen mit Humor, auch für die, die im Konzert zwischen den Sätzen klatschen.
Jennifer Rüth ist Preisträgerin von Solo- und Kammermusik-Wettbewerben, absolvierte mehrere Meisterkurse und debütierte bereits als Jugendliche mit dem Symphonieorchester Sliven (Bulgarien). Sie studierte Klavier mit Aufbaustudium Klavierduo, später auch Jazzgesang, und sang in diversen Musicals die Hauptrolle. Außer in der Formation Queenz of Piano gibt sie regelmäßig Konzerte mit ihrer Jazzformation Rebop, so z. B. bei den Internationalen Jazztagen Stuttgart.
Ming ist klassische Pianistin, mehrfache 1. Preisträgerin, tourte regelmäßig mit Jocelyn B. Smith, Seeed und dem Klassik-Pop Quartett Adoro. 2006 erfand sie das Showformat „klassikbattle“, bei dem sie sich jedes Mal im Boxring einem temporeichen und sehr unterhaltsamen Klavierduell stellt. „Berlins coolste Pianistin“ (Berliner Zeitung) ist neben ihrer Konzerttätigkeit Dozentin an der Universität der Künste in Berlin.

 


Do., 07.11.2019, Einlass ins Foyer 18:30 Uhr, Stückeinführung 19:00 Uhr, Beginn 19:30
Eintritt: 24 €, ermäßigt 16 €, VRM-Mitglieder frei

Global Player
„Wo mir sind isch vorne“

Tragikomödie von Hannes Stöhr
Gastspiel der Theaters Lindenhof

Das schwäbische Traditionsunternehmen für Textilmaschinen „Bogenschütz & Söhne“ ist in die Turbulenzen der Globalisierung geraten. Es droht die Insolvenz. Der jüngere Sohn Michael, Geschäftsführer in vierter Generation, versucht alle Möglichkeiten auszuloten und führt Auftragsverhandlungen mit einer chinesischen Firma. Doch Seniorchef Paul Bogenschütz pocht auf die Fortführung seiner Aufbauarbeit nach dem Krieg, der tiefe Spuren in ihm hinterlassen hat. Er will als Sicherheit für neue Firmenkredite die Privathäuser aller Familienangehörigen an die Bank geben.

Am 95. Geburtstag von Vater Bogenschütz treffen in der Unternehmervilla alle Familienmitglieder aufeinander. Sie und die bereits in Zwangsurlaub geschickten Mitarbeiter bangen um ihre Existenz, die Nerven liegen blank. Eine Delegation der Firma Chong hat bereits ihren Besuch angekündigt. Aber auch in China ist die Maultasche ein heiliges Gericht.

Hannes Stöhr, der Berliner Kinoregisseur mit Hechinger Wurzeln, adaptiert seinen erfolgreichen Kinofilm 2Global Player – wo wir sind isch vorne“ für die Theaterbühne und akzentuiert den Stoff neu. Der Strukturwandel in der Textilindustrie auf der schwäbischen Alb und die Herausforderungen von mittelständischen Unternehmen in der Globalisierung sind der Hintergrund für ein tragikomisches Familien- und Generationenporträt.

Es spielen: Gerd Plankenhorn, Berthold Biesinger, Bernhard Hurm, Kathrin Kestler, Linda Schlepps, Stefan Hallmayer

Regie: Hannes Stöhr
Dramaturgie: Franz Xaver Ott

2 Stunden 30 Min. einschließlich einer Pause

 

 



So.,
24.11.2019, Einlass ins Foyer 18:00 Uhr, Einlass in den Saal 18:30 Uhr, Beginn 19:00 Uhr

Eintritt 28 €, ermäßigt und VRM-Mitglieder 18 €

40 Jahre Polt/Well

40 Jahre Polt / Well (Biermösl Blosn)
Musik – Kabarett

1979 trafen sich die Brüder Michael, Christoph und Hans Well („Biermösl Blosn“ = eine „Blase“ vom Haspelmoor bei Fürstenfeldbruck) mit dem Kabarettisten und Schauspieler Gerhard Polt („Fast wia im richtigen Leben“), um fortan gemeinsam auf den Bühnen Bayerns und der Welt aufzutreten. Sie produzierten Theaterstücke und aus der bayerischen Volksmusik geborene bissige satirisch-anarchische Lieder mit vielfältiger brillanter Instrumentalbegleitung und Gstanzln (Spottlieder), dabei auch politische Skandale („Gott mit dir, du Land der BayWa“ im eingestampften Schulbuch 2001).

Nach Auflösung der „Biermösl Blosn“ 2012 fanden sich die „Well-Brüder aus’m Biermoos“ Michael, „Stofferl“ und Karl wieder mit dem inzwischen vielfach preisgekrönten Urgestein Gerhard Polt (Salzburger Ehrenstier) zu ähnlichem Treiben zusammen (Theaterproduktion „Ekzem Homo“ 2015, Touren mit den „Toten Hosen“ 2005 und 2017, Programm „Im Abgang nachtragend“ 2018), so dass wir sie nach jahrelangen Bemühungen nun auch in Metzingen erleben dürfen.

 


 
 
Sa., 14.12.19, Beginn: 20 Uhr, Einlass mit kleiner Bewirtung: 19 Uhr, Vinothek Metzingen, Kelternplatz

 

Sitzplatz VVK 16,00 €, AK 18,00 € • Stehplatz VVK 14,00 €, AK 16,00 €,
VRM Mitglieder erhalten 4,- Euro Nachlass auf das Ticket im Vorverkauf.

Kultur.Live in Kooperation mit dem Veranstaltungsring Metzingen eV.
Metzinger Künstler treten zu Gunsten eines Metzinger Vereins auf.
Dieses Jahr ist die Bürgerinitiative „MoBiLE“ begünstigt.

MoBiLE ist eine Initiative von Metzinger Bürgern, die das bürgerliche, ehrenamtliche Engagement in der Stadt fördern, stärken und vernetzen wollen. Dafür stehen die Künstler des Impro-Theaters Kunscht und Krempel und das Duo SaHaRa auf der Bühne von Kultur.Live.

Kartenvorverkauf in der:

Metzinger Vinothek, Metzinger Touristinformation,
oder auf der Internetseite von www.kultur.live

Eine Veranstaltungen von www.kultur.live
Winfried W. Bischoff, Mail: info@kultur.live, Mobil: 0170/8337482. 
Informieren Sie sich bitte vor Konzertbeginn über eventuelle Änderungen.


Sa., 21.12.19, Einlass 18:30 Uhr, Beginn 19:30 Uhr, Martinskirche Metzingen

Adventskonzert
Händel: Messias (Teil 1 und Hallelujah), Bach: Kantate zum 4. Advent

Eintritt: 22 €, ermäßigt 15 € , VRM-Mitglieder und Konzertreihe-Abonnenten frei

Händels Oratorium „Messias“ gehört bis heute zu den populärsten Beispielen geistlicher Musik des christlichen Abendlandes. Es umfasst in drei Teilen die christliche Heilsgeschichte, beginnend mit den alttestamentlichen Prophezeiungen von Propheten wie Jesaja, das Leben Jesu, der als Erfüllung der Prophezeiungen gesehen wird, seine Geburt, seinen Tod am Kreuz und sein erhofftes zweites Kommen. Daher beschränkt sich die Aufführung in der Martinskirche im Advent auf den ersten Teil des Oratoriums, der sich mit der Geburt Jesu befasst. Nicht fehlen darf aber dennoch der berühmteste Satz des Oratoriums, das „Halleluja“, das eigentlich den zweiten der drei Teile beschließt. An vielen Orten der Welt ist es Brauch, dass das Publikum für diesen Teil der Aufführung aufsteht – die Legende sagt, dass beim ersten Hören des Chors König Georg II. so ergriffen war, dass er aufsprang, was alle anderen dazu veranlasste, seinem Beispiel zu folgen.

Ergänzend zu Händels Meisterwerk erklingt die Kantate „Bereitet die Wege, bereitet die Bahn“, die Bach 1715 am Hof von Johann Ernst von Sachsen-Weimar für den 4. Advent komponierte und am 22. Dezember 1715 in der Schlosskirche erstmals aufführte.

Ausführende:
Susan Eitrich, Sopran
Mirjam Kapelari, Alt
Marcus Elsäßer, Tenor
N.N., Bass

Martinskantorei Metzingen und collegium musicum Stuttgart (auf modernen Instrumenten)
Leitung: KMD Stephen Blaich

 


 
So., 29.12.2019, Einlass ins Foyer 15 Uhr, Einlass in den Saal 15:30 Uhr
Beginn 16:00 Uhr, Stadthalle Metzingen
Eintritt: 18 €, ermäßigt 12 €, Kinder bis 12 Jahre 6 €, VRM-Mitglieder frei
 
Konrad oder
Das Kind aus der Konservenbüchse
nach Christine Nöstlinger
Gastspiel des Landestheaters Schwaben
Empfohlen ab 5 Jahren

 

Die schräge Berti Bartolotti erhält ein Paket, das sie gar nicht bestellt hat. Darin ist eine riesengroße Konservenbüchse, in der wiederum sich Konrad befindet. Konrad ist ein unfassbar höflicher, wohlerzogener Junge, der in einer Fabrik hergestellt wurde. Nach dem anfänglichen Schock schließt Berti den unerwarteten Familienzuwachs schnell ins Herz und ist in ihrer neuen Rolle als Mutter überglücklich.
Als die Firma das Kind wiederhaben will, weil die Auslieferung nur ein Fehler war, will die neue Mutter Konrad auf keinen Fall hergeben. Da gibt es nur eine Lösung: Mit Liebe, ein bisschen Anarchie und der Hilfe ihrer Freunde und Nachbarn beginnt Berti aus dem Einheits-Musterknaben ein fröhliches Kind zu machen, das die Fabrik gar nicht mehr zurückhaben möchte. Denn: „Ungewöhnliche Umstände erfordern ungewöhnliche Maßnahmen.“

Die österreichische Schriftstellerin Christine Nöstlinger hat über hundert Bücher verfasst, für die sie u.a. mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis und dem Astrid-Lindgren-Gedächtnispreis ausgezeichnet wurde. Sie schafft wundervolle Geschichten, die von starken und eigensinnigen Figuren handeln. Eins der besten Beispiele dafür ist das 1975 entstandene Buch „Konrad oder Das Kind aus der Konservenbüchse“, dessen Theaterfassung wie ein Jahr zuvor „Der gestiefelte Kater“ wieder von der Regisseurin Ingrid Gündisch mit viel Fantasie und Liebe inszeniert wird.
Dauer ca. 70 MinutenEintritt: 18 €, ermäßigt 12 €
VRM-Mitglieder und Konzertreihe-Abonnenten freiEintritt: 18 €, ermäßigt 12 €
VRM-Mitglieder und Konzertreihe-Abonnenten frei

 

 


 
So., 19.01.2020, Einlass ins Foyer 18:00 Uhr, Einlass in den Saal 18:30 Uhr
Beginn 19:00 Uhr Stadthalle Metzingen, Eintritt 18 €, ermäßigt 12 €
VRM-Mitglieder und KR-Abonnenten frei

 

Neujahrskonzert mit den Högy-Symphonikern und der Högy Big Band Nürtingen


Es ist eine schöne Tradition und für viele fast schon ein Ritual das Jahr musikalisch einzuläuten.
Im Jahr 2020 kommen noch runde Geburtstage hinzu.
Beim Neujahrskonzert in der Metzinger Stadthalle präsentieren sich wieder einmal die beiden Instrumentalensembles des Hölderlin-Gymnasiums Nürtingen, das sein 50. Jubiläum feiert. Das Symphonieorchester und die Högy Big Band bieten ein abwechslungsreiches und mitreißendes Konzertprogramm.


Unter der Leitung von Ralf Ellinger wird das Sinfonieorchester u.a. mit der Egmont-Ouvertüre und der Beethoven-Hommage „Raptus“ von Enjott Schneider den 250. Geburtstag des großen Meisters feiern. Darüber hinaus werden Klassiker aus der Filmmusik, wie z.B. „Die glorreichen Sieben“ von Elmer Bernstein, die Glitzerwelt Hollywoods nach Metzingen bringen. Die musikalische Reise geht weiter mit Big Band Klassiker und Jazz-Bearbeitungen berühmter klassischer Werke nicht zuletzt von Mozart und Beethoven. So erleben Sie die HöGy Big Band mit der jungen Musicalsängerin Laura Oswald unter der Leitung von Frank Schlichter.
Als Höhepunkt des Abends verspricht ein grandioses Finale bei dem Orchester und Big Band mit rund 100 Musiker/innen und lateinamerikanischen Rhythmen und Melodien den Saal zum Klingen bringen. Mit Stefan Müller-Ruppert wird ein Meister der Moderation amüsant und sehr unterhaltsam durch den Abend führen.
Genießen Sie ein großartiges Neujahrskonzert.

 

Dauer: ca. 2 Std. 20 Min. mit Pause

 

 


Mo., 27.01.2020, Einlass 19 Uhr, Beginn 19:30 Uhr, Stadtbücherei Metzingen am Kelternplatz
Krimilesung mit Jürgen Seibold

Spezielle Ermittler und schräge FälleEin wehleidiger LKA-Kommissar am Albtrauf, ein neugieriger Bestatter in Esslingen, ein reigschmeckter Niedersachse als Ermittler im Allgäu: Buchautor Jürgen Seibold versieht seine Krimis gern mit etwas anderen Hauptfiguren, die sich obendrein oft mit seltsamen Fällen konfrontiert sehen. Da wird mit Mostäpfeln gemordet, mit Rennrad, Bagger oder Spätzlespresse, und einmal hat die Kripo zwar gleich zu Beginn eine geständige Verdächtige samt Tatwaffe – doch hat die Frau ihren Mann wirklich ermordet, wie sie behauptet?

2007 erschien Jürgen Seibolds erster Krimi „Endlich ist er tot“, seither hat er einen historischen Roman, einen Psychothriller, mehrere Komödien und Theaterstücke veröffentlicht – vor allem aber Krimis, die der Spannung bis zur Auflösung des Falls einen gehörigen Schuss Humor verpassen.

In der Stadtbücherei Kalebskelter wird er einen seiner Krimis vorstellen, wird lesen und erzählen, er wird aus dem Nähkästchen plaudern und auch Anekdoten darüber mitbringen, was er während seiner Recherchen und Lesereisen erlebt. Und am Ende greift er zur Gitarre, spielt und singt einige Songs, die mit seinen Krimis zu tun haben – und freut sich dafür auf eine Gastsängerin, die … aber das wird hier noch nicht verraten.

Dauer: ca. 2 Std einschließlich einer Pause

Mi., 12.02.2020 Einlass in das Foyer 18:30 Uhr, Einlass in den Saal 19 Uhr, Beginn 19:30 Uhr
Stadthalle Metzingen

Richling 2020
Politsatire


Mathias Richling, geb. am 24. März 1953, stand schon während seines Studiums der Literatur-, Musik- und Theaterwissenschaft als Kabarettist auf der Bühne. Bekannt wurde Mathias Richlung durch die Sendungen „Jetzt schlägt’s Richling“, „Zwerch trifft Fell“, „Die Mathias Richling Show“, „Scheibenwischer“, „Satire Gipfel“ und durch unzählige Auftritte: In seinen mitunter mit hoher Geschwindigkeit vorgetragenen Programmen schlüpft er häufig in die Rollen bekannter Persönlichkeiten, meist in die von (nicht selten weiblichen) Politikern. Dabei karikiert er durch humorvolle und bisweilen bizarre Übertreibung das Nichtssagende und Widersprüchliche ihrer öffentlichen Auftritte und transportiert so, scheinbar beiläufig, teils scharfe inhaltliche Kritik.

Mathias Richling

Das neue Programm, wie immer inszeniert von Günter Verdin, ist die spielerische und dennoch radikale, hochaktuelle Auseinandersetzung mit der deutschen und europäischen Wirklichkeit. Richling holt wieder das gesamte Polit-Personal von Regierung und Opposition, aber auch aus aller Welt auf die Bühne, stellt es zur Rede, dreht jedes Wort um, bis die Floskeln purzeln und die Hülsen sichtbar werden. Fiktion und Realität verschmelzen, und dieses brisante Gemisch entzündet ein Pointenfeuerwerk, bei dem der Bürger sich lauthals ins Fäustchen lachen darf.

Do., 27.02.2020, Einlass ins Foyer 18:30 Uhr, Einlass in den Saal 19:00 Uhr, Beginn 19:30 Uhr
Stadthalle Metzingen

Die Kirche bleibt im Dorf

Nach einer Komödie von Ulrike Grote
Gastspiel der Württembergischen Landesbühne Esslingen
Eintritt: 24 €, ermäßigt 16 €, VRM-Mitglieder frei

Oberrieslingen und Unterrieslingen liegen mitten im Herzen Schwabens. Doch die ländliche Idylle trügt: Denn zwischen den Nachbardörfern herrscht dicke Luft. Grund dafür sind die Kirche und der Friedhof, die sie sich seit dem Mittelalter teilen müssen – wobei die Kirche im einen Dorf liegt und der Friedhof im anderen. [Einen Ausdruck findet die herzliche Feindschaft in einem Schlagloch, das genau auf der Ortsgrenze liegt und zu dessen Beseitigung sich keine der beiden Seiten bemüßigt fühlt.] Rund um die Beerdigung von Oma Häberle brodelt der ewige Streit einmal mehr auf. Und spitzt sich nochmals zu, als ein reicher Amerikaner die Oberrieslinger Kirche für sagenhafte fünf Millionen kaufen möchte. Angeblich als Geschenk für seine Mutter in den USA.

Die Kirche bleibt im Dorf WLB Esslingen

Da es unter den jungen Leuten der beiden verfeindeten Dörfer skandalöserweise amouröse Verbindungen zu geben scheint, bleibt das unmoralische Angebot nicht lange geheim. Während die Oberrieslinger schnelles Geld wittern, ist für die Unterrieslinger klar: Die Kirche bleibt im Dorf! Die Zeichen stehen auf Sturm. Doch dann lässt das eine oder andere Geheimnis plötzlich alles in einem anderen Licht erscheinen. Und vielleicht gibt es ja sogar noch ein Happy End für das Oberrieslinger „Schneggle“ Klara und den Unterrieslinger Jungschweinbauer Peter …
Ulrike Grotes Komödie aus dem Jahr 2012 war ein großer Kinoerfolg. Liebevoll nimmt sie die Eigenheiten der schwäbischen Seele auf die Schippe und erzählt nebenbei eine zutiefst schwäbische Romeo-und Julia-Variation. Von der WLB kommt „Die Kirche bleibt im Dorf“ unter der Regie von Christine Gnann mit ebenso zünftiger wie rockiger Livemusik von Oliver Krämer zur Aufführung.
Dauer: 1 Std. 40 Min. ohne Pause

Mo., 09.03.2020, Einlass ins Foyer 18:30 Uhr, Einlass in den Saal 19 Uhr, Beginn 19:30 Uhr
Stadthalle Metzingen

Liebe dann den nächsten – Inklusives Bühnenstück des Reutlinger Theaters Die Tonne

Eintritt: 20 €, ermäßigt 14 €, VRM-Mitglieder frei

Wollen wir nicht alle einfach nur ein bisschen Liebe? Aber wie findet man seine passende
Kugelhälfte, um die Erfüllung in Wiederherstellung der einst verlorenen Einheit zu finden
(Platon)? Und wenn man sich dann erst einmal gefunden hat: was muss man dafür tun, damit
die Liebe bleibt? Warum gehen so viele Beziehungen so schnell wieder auseinander? Welche
Erwartungen stellen wir an Beziehungen? Welche Kompromisse ist man bereit einzugehen und
wo ist nun wirklich Schluss mit der Liebe? Sind die Menschen daran schuld, weil sie sich nicht
die Zeit nehmen, einander wirklich kennenzulernen, weil sie nur in eine Idee von Liebe verliebt
sind, weil sie den Bildern von glücklichen Beziehungen, die uns so häufig vorgegaukelt werden,
hinterherrennen und dabei über die Realität des Alltags stolpern? Und ist das bei Menschen mit
Behinderung anders? Gegen welche Vorurteile und Probleme müssen sie ankämpfen, gerade
was Sexualität angeht?

Liebe dann den nächsten – Reutlinger Theater Die Tonne

Mit viel Gefühl, in starken Bildern, assoziationsreichen Szenen, voller Musik und Spielfreude
beschäftigen sich Menschen mit und ohne Handicap auf ihre ganz besondere Art mit diesem
selbst gewählten Thema. Von Adam und Eva bis heute spannt sich der Bogen, oft in nur
angedeuteten Szenen vom Ver-, Ent- und Neuverlieben, von Wegen und Strategien des
Kennenlernens, Ansprüchen und Illusionen.
In Kooperation mit BAFF [Träger Lebenshilfe und BruderhausDiakonie], der Fakultät für
Sonderpädagogik der Päd. Hochschule Ludwigsburg, den BruderhausDiakonie-Werkstätten
Reutlingen sowie der Habila GmbH Rappertshofen Reutlingen
Regie/Ausstattung Enrico Urbanek
Musikalische Leitung Michael Schneider

So. 05.04.2020, Einlass 18 Uhr, Beginn 19 Uhr, Martinskirche Metzingen

Gabriel Fauré: Requiem
Eine Kooperation des Chores Cantiamo (Kelternspiele) und der Martinskantorei Metzingen

Fauré vollendete die Komposition seines einzigen größeren Werkes mit einem religiösen Text als Basis im Alter von 42 Jahren. Er schrieb das Werk zwischen dem Tod seines Vaters (1885) und dem seiner Mutter (1887). Es wurde erstmals am 16. Januar 1888 in der Pariser Kirche La Madeleine aufgeführt.
Faurés Requiem weicht in mehrerlei Hinsicht von der traditionellen Totenmesse ab. Im Gegensatz zum traditionellen Ablauf und insbesondere zu den Kompositionen von Hector Berlioz und Giuseppe Verdi verzichtet Fauré auf eine dramatisierende Darstellung des in der Bibel prophezeiten Gerichts Gottes am jüngsten Tag und beschränkt sich auf die Vertonung von dessen letztem Vers, dem versöhnlich bittenden „Pie Jesu“. Dagegen fügte er das „In paradisum“ hinzu, das die Aufnahme des Verstorbenen in den Himmel durch Engel beschreibt. Insgesamt war es Fauré ein Anliegen, ein friedvolles und hoffnungsvolles Bild des Todes zu zeichnen. In vielen Passagen gleiten Moll-Klänge von Chor und Orchester in stimmungsvolle Dur-Akkorde und lassen tröstend das Himmelreich erahnen.

Gabriel Fauré


[Eine Anekdote besagt, dass Fauré nach der Uraufführung vom Vikar der Kirche La Madeleine gefragt wurde, von wem das Werk gewesen sei. Der eher schüchterne Fauré fasste sich Mut und bekannte, dass es von ihm sei. Daraufhin erwiderte der Vikar, er solle das lassen, es gebe genügend Literatur, sodass man sein Werk nicht brauche. Er sollte nicht Recht behalten, denn das Werk hat sich bis heute zu recht einen festen Platz im Repertoire der Konzertsäle und Kirchen erspielt.]
Aufgeführt wird das Werk in Kooperation des Chores Cantiamo (Kelternspiele) und der Martinskantorei Metzingen mit Solisten und Instrumentalisten unter der Leitung von Angela Schmauder-Scheytt und KMD Stephen Blaich.

Dauer ca. 1 Std.
Eintritt: 18 €, ermäßigt 12 €, VRM-Mitglieder, Konzertreihe-Abonnenten und Kelternspiele-Paten frei

Mi., 15.4.2020 Einlass ins Foyer 15 Uhr, Einlass in den Saal 15:30 Uhr, Beginn 16 Uhr
Stadthalle Metzingen, empfohlen ab 5 Jahren

Zwerg Nase – nach Wilhelm Hauff
Ein kulinarisches Märchenmusical für die ganze Familie
mit der Musikbühne Mannheim

Dies ist die wundersame Geschichte vom Jungen Jakob, der von einer Zauberin gestohlen und in den hässlichen Zwerg Nase verwandelt wird. Von allen verspottet wegen seiner langen Nase, besinnt er sich darauf, dass er bei der Hexe kochen gelernt hat, und verdingt sich beim Herzog als Koch. Mit Hilfe der Gans Mimi, die er vor der Bratpfanne gerettet hat, findet Jakob das Kraut, das den Zauber löst.
So erzählt das Märchen vom Angenommensein und Abgelehntwerden, von den Schwierigkeiten des Erwachsenwerdens, von schmerzhaften Lehrjahren, inneren Werten, Freundschaft, Mut und Selbstvertrauen.

Zwerg Nase

Mit Laura Alvarez, Clémence Leh, Petra Mott/Ingo Wackenhut, Daniela Grundmann/Christina Prieur, Markus Schultz und einigen Publikumskindern, die als Köche im herzoglichen Schloss mitspielen und gemeinsam mit der Percussionistin für heiße Rhythmen aus der Küche sorgen – mit Löffeln, Tellern und Schüsseln.

Zwerg Nase

Musik: Clémence Leh
Buch: Eberhard Streul
Regie: Maxime Pacaud
Ausstattung: Juliette Steiner
Fotos: Bernward Bertram

Zwerg Nase

Fr. 24.04.2020, Einlass ins Foyer 18:30 Uhr, Einlass in den Saal, 19 Uhr, Beginn 19:30 Uhr
Stadthalle Metzingen

Landesjugendorchester Baden-Württemberg
Leitung: Valentin Egel
Solist: Gabriel Schwabe, Violoncello

Eintritt: 24 €, ermäßigt 16 €, VRM-Mitglieder und Konzertreihe-Abonnenten frei

Mit außerordentlicher Spielfreude und herausragender künstlerischer Qualität begeistert das Landesjugendorchester Baden-Württemberg seit vielen Jahren Publikum und Fachwelt. Es versammelt die besten musikalischen Nachwuchstalente des Landes zwischen 13 und 19 Jahren und studiert während intensiver Arbeitsphasen mit renommierten Dirigenten und Solisten anspruchsvolle Orchesterliteratur ein.

Gabriel Schwabe

Im Frühjahrskonzert 2020 sind es voraussichtlich diese bedeutenden und vielgespielten Werke des 20. Jahrhunderts:
Benjamin Britten: „Four Sea Interludes“ op. 33a aus „Peter Grimes“
Dmitrij Schostakowitsch: Konzert für Violoncello und Orchester Nr. 2 g-Moll op. 126
Claude Debussy: „La mer“ Drei sinfonische Skizzen für Orchester
Der Dirigent Valentin Egel ist ebenfalls ein Nachwuchstalent, hat wiederholt Dirigierwettbewerbe gewonnen und leitet verschiedene Jugendsinfonieorchester.
Gabriel Schwabe konnte sich in den letzten Jahren unter den führenden Cellisten seiner Generation etablieren. Er ist Preisträger zahlreicher nationaler und internationaler Wettbewerbe und musiziert mit bedeutenden Orchestern und Solisten.

Fr. 15.5.2020 Einlass ins Foyer 18:30 Uhr, Einlass in den Saal 19:00 Uhr, Beginn 19:30 Uhr
Stadthalle Metzingen

Kiss me, Carmen
Bizets Oper für Flamenco-Gitarre und Zigeunerorchester
arrangiert von der Opernwerkstatt am Rhein

Eintritt: 28 €, ermäßigt 18 €, VRM-Mitglieder und Konzertreihe-Abonnenten frei

In Sevillas Seilknüpferei kommt es zu einer Messerstecherei zwischen der heißblütigen Carmen und einer anderen Zigeunerin. Der zu Hilfe gerufene Sergeant Don José soll die Unruhestifterin abführen, doch er verliebt sich in sie und lässt sie laufen. Dafür landet er selbst im Gefängnis. Nach abgelaufener Haft sucht er sie auf, um bei ihr das Glück zu finden. Er gibt sein früheres Leben auf, um mit ihr zusammen zu sein. Doch die Liebe erkaltet schnell, weil ihr Temperament inzwischen für den Stierkämpfer Escamillo glüht.

Kiss me, Carmen, Opernwerkstatt am Rhein

Die Musiker (Gitarre, Geige, Cajon, Kontrabass, Klarinette, Flöte und Akkordeon) sind Teil des Bühnengeschehens und damit involviert in die Seilknüpfarbeiten, Messerstechereien und das Schmugglergeschäft. Die Seile sind erst praktisches Werkzeug, später Fesseln, dienen dann der Verführung und werden zuletzt zur Mordwaffe. Die Musik von Georges Bizet, der sich traditioneller Flamencorhythmen bedient hat, findet hier zurück zu ihren Ursprüngen. So werden einzelne Stellen musikalisch nicht durch die Instrumente, sondern wie im Flamenco üblich, durch die Tänzer vorgegeben.
Spannung, Leidenschaft, Eifersucht, Tragik und hinreißende Musik in einer temperamentvollen Variante einer der bekanntesten Opern

Kiss me, Carmen Opernwerkstatt am Rhein

Fr., 05.06.2020 Einlass ins Foyer 18:30 Uhr, Stückeinführung 19 Uhr, Beginn 19:30 Uhr
Stadthalle Metzingen

Die vier Jahreszeiten
Passagen aus einem Ballett von Guido Markowitz

Metzingen im Tanzland mit dem Ballett

Eintritt: 22 € | Ermäßigt 15 € | VRM-Mitglieder frei

Antonio Vivaldis vier stimmungsvolle Violinkonzerte gehören zu den schönsten Werken aus dem Barock. Ob der Frühling lockt, die Hitze des Sommers, die Fülle des Herbstes oder die Kälte des Winters – die Übertragungen der Ereignisse in der Natur in ihren mannigfaltigen Erscheinungen in Musik begeistern bis heute als hinreißende musikalische Portraits der Natur im Wandel der Zeit. Der deutsch-britische Komponist Max Richter re-komponierte Vivaldis Meisterwerk im Jahr 2012 und katapultierte es so ins 21. Jahrhundert – flirrend-dynamisch sich in den Resonanzraum der Gegenwart ausdehnend.

Fasziniert von dieser Neubearbeitung einer alten Musik, konzentriert sich Guido Markowitz in seiner Neuinterpretation für das Ballett Theater Pforzheim auf die existenziellen Kräfte in Welt und Natur. Sowohl die Lehre von den vier Elementen als auch die Leibhaftigkeit des Menschen in seinen Lebensabschnitten dienen ihm als wichtige Inspirationsquellen für sein neues, die Generationen übergreifendes choreografisches Projekt.

Dauer: ca. 1 Std. 30 Min. einschl. einer Pause
Gefördert durch TANZLAND – Fonds für Gastspielkooperationen. Eine Initiative der Kulturstiftung des Bundes in der Projektträgerschaft des Dachverbands Tanz Deutschland.


So. 21.06.2020, Einlass ins Foyer 16:00 Uhr, Einlass in den Saal 16:30 Uhr, Beginn 17:00 Uhr
Stadthalle Metzingen

„Die Möglichkeit des Unmöglichen“
Mentalmagische Show mit Nicolai Friedrich


Eintritt: 25 €, ermäßigt 16 €, VRM-Mitglieder frei

Nicolai Friedrichs Repertoire reicht von ausgewählten klassischen Kunststücken der alten Meister bis hin zu neu entwickelten Eigenkreationen, die kein anderer Magier der Welt vorführt. Er nimmt sein Publikum mit auf eine Reise in eine andere Wirklichkeit. Scheinbar mühelos setzt Nicolai Friedrich die Naturgesetze außer Kraft. Gegenstände schweben, verwandeln sich oder tauchen an unmöglichen Orten wieder auf. Zeichnungen erwachen zum Leben und wie selbstverständlich liest er Gedanken. Das sympathische dabei: Seine Zuschauer spielen immer die Hauptrolle.

Nicolai Friedrich Foto: Sebastian Konopik

In den letzten Jahren hat sich Nicolai Friedrich intensiv mit der hohen Kunst der Mentalmagie beschäftigt. Diese Form der Magie geht weit über die herkömmliche Zauberkunst hinaus und lässt die Zuschauer an die Existenz übersinnlicher Fähigkeiten glauben. Mit Hilfe von Psychologie, Suggestion, Intuition und magischen Techniken scheint Nicolai Friedrich in die Köpfe seiner Zuschauer einzudringen. Dadurch ist er in der Lage, Gedanken zu lesen, diese sogar zu beeinflussen. Die Zuschauer werden nicht nur Zeugen unerklärlicher Experimente, sondern werden selbst Teil der Darbietung, denn Nicolai Friedrich demonstriert in seinen Vorführungen auch, wie er seine mentale Fähigkeiten auf Zuschauer überträgt.

Sa., 4.7.2020 Einlass ins Foyer 18:30 Uhr, Stückeinführung 19 Uhr, Beginn 19:30 Uhr
Stadthalle Metzingen

Schtonk!

Eintritt 22 € / 15 €, VRM-Mitglieder frei
Eine Komödie von Helmut Dietl
Württembergische Landesbühne Esslingen
Buch: Helmut Dietl und Ulrich Limmer nach einer Idee von Ulrich Limmer
Bühnenfassung: Marcus Grube
Regie: Marcus Grube
Bühne & Kostüme: Frank Chamier
Dramaturgie: Anja Massoth

STONK WLB Esslingen

Der schmierige Skandalreporter Hermann Willie ist auf der Suche nach einem richtigen Knüller, der ihn beruflich und finanziell wieder flott macht. Als er auf Fritz Knobel, einen Verkäufer von Historika und Antiquitäten trifft, scheinen seine kühnsten Träume wahr zu werden. Denn Knobel bietet ihm etwas an, von dem niemand geahnt hatte, dass es existieren würde: das geheime Tagebuch von Adolf Hitler. Willie wittert seine Chance.Zum Hintergrund: Im April 1983 erklärt das Magazin „Stern“, dass sich Adolf Hitlers geheime Tagebücher in seinem Besitz befänden. Kurz darauf stellt sich heraus, dass es sich bei den Büchern um eine Fälschung handelt. Helmut Dietl hat 1992 den Skandal unter dem Titel „Schtonk!“ verfilmt. Die Satire erhielt den Deutschen Filmpreis und war 1993 für den Auslands-Oscar nominiert. Ihre groteske wie geniale Komödie findet nun erstmals den Weg auf die Bühne. Marcus Grube, der seit der Spielzeit 2014/15 Chefdramaturg an der Württembergischen Landesbühne Esslingen ist, hat basierend auf dem Drehbuch die Bühnenfassung geschrieben. Die innere Tragik der menschlich gezeichneten Figuren und die äußere Komik der Handlung sind der Motor der Geschichte. Die Frage nach Original und Fälschung gewinnt im Zeitalter von „Fake News“ erneut an Brisanz. Gerade mit den heutigen Möglichkeiten medialer Technik wird der Gier nach sensationellen Meldungen allzu leicht die journalistische Sorgfalt geopfert. Darüber hinaus wirkt die Realsatire „Schtonk!“ in Bezug auf zunehmend rechtspopulistische Tendenzen entlarvend, ja zieht das Ganze sogar ins Lächerliche.

Sa., 25.7.2020, Einlass 18:30 Uhr, Beginn 19:30 Uhr, Stadthalle Metzingen, Eintritt frei!

65 Jahre Veranstaltungsring Metzingen eV. Jubiläumsfeier!

Es erwartet Sie ein zu diesem besonderen Anlass ein bunter Blumenstrauß mit Künstlerischem aus den eigenen Reihen des Veranstaltungsrings Metzingen. Ganz bestimmt kurzweilig und abwechslungseich
Lassen Sie sich überraschen und feiern Sie mit uns „65 Jahre Veranstaltungsring Metzingen“!